Pressestimmen:
  • Neue Westfälische Nr.1,
    Lokales, Mo, 03. Januar 2011
    „Licht und Hoffnung“
    Interview: M. Hauke über die neue Tauferinnerungswand


    Brackwede. Es ist eine besondere Glaswand, die jetzt in der Bartholomäuskirche zu sehen ist. Die Taufwand ist von dem Bielefelder Künstler Matthias Hauke geschaffen worden. Hauke wurde durch die Innengestaltung der Synagoge an der Detmolder Straße bekannt. Gestern wurde die Tauferinnerungswand mit einem Gottesdienst eingeweiht. NW-Mitarbeiterin Doreen Koschnick sprach mit dem Künstler.

    Herr Hauke, warum war es eine reizvolle Aufgabe, ein Werk zum Thema Taufe zu entwickeln?
    Matthias Hauke: Sich in das Thema hineinversetzen, Kinder willkommen heißen und das auch visualisieren, das war eine tolle, schöne Aufgabe. Es galt, etwas Neues zu entwickeln, das sich harmonisch in den Gesamteindruck der Kirche einfügt. Wichtig bei den konzeptionellen Überlegungen war, eine eigenständige Wand zu kreieren, die auch eingebunden ist in den bestehenden Kircheninnenraum und die mit den Kirchenfenstern zusammenwirkt.

    Was ist das Besondere an dieser Taufwand?
    Matthias Hauke: Ich wollte das Werk so reduziert wie möglich halten, es soll nicht aufdringlich wirken. Deshalb gibt es spielerische Elemente und die Anmutung des Zufalls, es ist sozusagen ein gewollter, ein durchdachter Zufall. Transparenz war mir wichtig. Deshalb ist die Wand - auch als Symbol für die Dreifaltigkeit - dreigeteilt und steht fast völlig frei. Oben ist sie an zwei Fixpunkten pro Scheibe befestigt, unten auf einer Laufschiene.

    Die Fische sind wichtiges Symbol der Wand ...
    Matthias Hauke: Die rote Linie symbolisiert das Netz, mit dem die Fische eingefangen werden. Die Fische symbolisieren neben biblischen Geschichten auch den Menschen, der im embryonalen Zustand die Form eines Fisches hat. Sie stehen auch für die Menschwerdung. Die Fische an der Wand sind aus Stahl, man kann sie aufklappen und Taufgeschenke oder Gaben hineinlegen. Man kann also mit der Wand arbeiten und spielerisch umgehen.




    weiter »